Review - "Magonia" von Maria D. Headley


*Dieses Buch wurde mir freundlicherweise vom Heyne Verlag und "Was liest du?" zur VerfĂŒgung gestellt.* 💛


Magonia von Maria D. Headley
Veröffentlicht am 3 April 2017
Genre: Young Adult, Fantasy
Seiten: 368
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Meine Review auf Goodreads

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Zum Inhalt

Die 16-jÀhrige Aza Ray leidet an einer seltenen Lungenerkrankung, die sogar nach ihr benannt wurde. Durch ihre Medikamente leidet sie an Halluzinationen, doch eines Tages sieht sie ein Schiff in den Wolken, das nach ihr zu rufen scheint. Das können doch keine Halluzinationen sein, denn die können nicht sprechen? Sie vertraut sich nur ihrem besten Freund Jason an, der ihr von Magonia erzÀhlt, einer Stadt im Himmel... Aza stirbt kurz vor ihrem Geburtstag auf der Erde und befindet sich auf einmal mitten auf dem Luftschiff. In den Wolken. Sie ist in Magonia und das Abenteuer beginnt...

Meine Meinung

Das Cover von "Magonia" hat mir wahnsinnig gut gefallen. HÀtte ich es in der Buchhandlung gesehen, ich hÀtte es auf jeden Fall in die Hand genommen und, mit dem tollen Klappentext, dann auch sofort gekauft.
Die ganzen Farben wirken wundervoll zusammen und sind toll gewÀhlt. Das Motiv hat mir auch sehr gut gefallen. Das Design der Feder und wie die Vögel sich aus ihr herraus lösen...wirklich wunderschön umgesetzt.
Das Cover ist matt gehalten, nur die Feder und "Magonia" sind glÀnzend, was eine tolle Wirkung hat.
Nachdem ich das Buch gelesen habe, weiß ich auch, was es mit dem Coverdesign auf sich hat und ich finde es richtig toll, wenn das Cover die Geschichte wiederspiegelt und eine Bedeutung enthĂ€lt.

Den Schreibstil fand ich anfangs etwas ungewohnt. Ganz am Anfang wurde Gesprochenes in Scriptform verfasst (Mum:"...") , das hat mich sehr verwirrt, kam dann aber in der restlichen Geschichte nicht mehr vor. Vielleicht hatte das einen Sinn, den ich nicht verstanden oder gesehen habe.
Der weitere Schreibstil hat mich wirklich auf eine Achterbahnfahrt mitgenommen. Ich habe mehrfach geweint, ja geweint!! Gelacht und mitgefiebert. Maria D. Headley weiß wie man den Leser mit den richtigen Worten erreicht.
Was mir auch super gut gefallen hat, waren die Charaktere. Jason ist mein absoluter Liebling, dicht gefolgt von Aza. Jason ist ein super treuer und guter bester Freund, man kann sich auf ihn verlassen und mit seiner Eigenart erreicht er den Leser und trifft mitten ins Herz.
Aza ist ein taffes MÀdchen, das sich mit Sarkasmus aufrecht hÀlt. Viele in meiner Leserunde haben im Mittelteil des Buches die sarkastische Art von Aza vermisst und als negativen Punkt gesehen, mir ging es nicht so. Es hat mir weder gefehlt, noch fand ich es total unlogisch, dass Aza auf einmal "anders" war.
Wie Maria D. Headley die Himmelsmenschen beschrieben hat...wow. Einfach nur wow. Diese ganze Idee hat mich so mitgerissen und fasziniert..ich konnte mir alles super gut vorstellen, Maria hat dem Leser auch Platz fĂŒr eigene Fantasie gelassen (TOLL!) und hat gleichzeitig eine wundervolle, eigene Welt erschaffen.
Ich liebe die Welt rund um Magonia! Die ganze Idee war so FANTASTISCH, ich könnte hier ewig darĂŒber schreiben, möchte aber nicht all zu viel verraten.
Es tauchen viele Verbindungen zum Meer auf, was ich auch richtig toll fand, schließlich befinden wir uns auf einem (Luft-)Schiff, da dĂŒrfen Wale und Haie nicht fehlen ;)... Hach einfach toll!

Gegen Ende gab es ein paar Stellen, die mich etwas verwirrt haben und zu plötzlich kamen.
Die Actionreichen Szenen hÀtten meiner Meinung nach auch etwas mehr Detailliebe und Pepp vertragen, ansonsten hab ich nichts zu bemÀngeln.


Fazit

Eine sehr empfehlenswerte, fantasievolle Geschichte, die zum TrÀumen einlÀd.
Lest unbedingt dieses Buch, auch wenn euch negative Kritik erreicht... es wÀre viel zu Schade, wenn euch letztendlich doch diese tolle Geschichte und ihre tolle Welt so sehr gefÀllt wie mir.

Ich bin sehr gespannt auf die Fortsetzung und hoffe, dass alle wenigen vorhandenen Fragen geklÀrt werden! (Ich schreibe sie ganz unten mal mit dazu, aber Vorsicht! SPOILER ;))

Lieblings-Zitat

"In den letzten paar Tagen habe ich eine Menge Dinge verloren, nur um zu ĂŒberprĂŒfen, wie sich Verlust anfĂŒhlt. Zum Beispiel verliere ich immer wieder den Verstand."  [Jason S.94]










SPOILER SPOILER SPOILER SPOILER

Mir sind zwei Dinge im Kopf geblieben, die mich weiterhin beschÀftigen.
  • Wieso weinen Magonier schwarze TrĂ€nen?
  • Wieso hat der Breath am Ende Aza verschont und sie nicht mitgenommen? 
Ich hoffe auch auf weitere ErklĂ€rungen der Canwr (Herzensvögel). Ich finde dieses Thema super interessant und hĂ€tte gerne viel mehr darĂŒber gelesen. 
Ich brauche im zweiten Teil viel mehr Magonia :D 😍

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